Geschichte

Schonach, mit den Ortsteilen Rensberg, Rohrhardsberg (bis 1970 eigenständige Gemeinde) und Schonachbach (unterhalb Triberg gelegen), zählt zu den größten Dorfgemeinden des Schwarzwaldes und liegt in einem der schönsten Hochtäler, 770 – 1.163 m über dem Meer – Ortsmitte 850 m  Das Landschaftsbild zeigt mannigfache Abwechslung an Erhebungen und Senken und wird durchzogen von Wäldern, Wiesen und Weideflächen, von Heiden und Mooren.

Geologisch gehört die Gemarkung dem Triberger Granitmassiv an, wobei sich durch Felshäufungen größere und kleinere Wasserfälle gebildet haben, so an der Gutach, der Schonach, der Elz und dem Alpirsbach. Die bioklimatischen Verhältnisse entsprechen von Mai bis September einem Schonklima, von Dezember bis März einem Reizklima, was zur Prädikatisierung Schonachs zum Luftkurort führte. Ansprechende Temperaturverhältnisse im Sommer und im Winter bieten beste Erholungsmöglichkeiten, und durch den Skisport – Junioren-Weltmeisterschaften und World-Cup Veranstaltungen in der Nordischen Kombination – wurde Schonach zum „Skidorf Nr. 1 des Schwarzwaldes“.

Das Wappen der Gemeinde zeigt in Silber (Weiß) aus einer goldenen Mondsichel wachsend die Mutter Gottes, in der linken Hand das Jesuskind tragend, in der rechten ein Szepter. Die Ortsfarben der Gemeinde sind Rot-Weiß.

Weit zurück in die Jahrhunderte reicht die Geschichte dieses Schwarzwaldortes. Die Uranfänge, die urkundlich allerdings nicht belegt sind, reichen in die Zeit von 1000 – 1050 n. Chr., als die ersten Siedler aus dem Gutachtal über die Nebentäler auf die Schwarzwaldhöhen kamen, um im Schonacher Obertal ihre ersten Niederlassungen zu gründen. Es heißt in Überlieferungen, dass im 11. Jahrhundert drei Höfe im Obertal gestanden haben sollen, die ersten Häuser im Dorf im 12. Jahrhundert erbaut worden seien.

Schonach gehörte von seiner Entstehungszeit an zur Herrschaft Triberg, deren wechselvolle Geschichte in der „Chronik der Gemeinde Schonach im Schwarzwald“, herausgegeben vom früheren Rektor Werner Hamm und der Gemeinde im Jahre 1981, nachzulesen ist. Zuerst ein Lehen der Grafen von Sulz (am Neckar), dass der Herren von Hornberg und nach deren Herrschaftsteilung der Herren von Triberg, fiel die Herrschaft 1325 wieder an das Reich zurück. Sie wurde verliehen, verkauft, verpfändet wodurch die Bewohner unsäglich zu leiden hatten, denn die Pfandherren herrschten streng und herzlos. Um dieser Bedrückung ein Ende zu machen, kauften sich die Vogteien im Jahre 1640 aus der Pfandherrschaft los und unterstellten sich dem Hause Österreich. Die gesamte Herrschaft Triberg blieb von da an vorderösterreichisch bis 1806, als sie zum Großherzogtum Baden kam. Heute ist unsere Heimat Teil des Schwarzwald-Baar-Kreises im Lande Baden-Württemberg.

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